Band

Black Heino jetzt zu viert!

Black Heino sind wieder zurück! Ein Hütchenspieler hat sie neu durchgemischt und aus drei wurden vier. Verstärkt von Yves Fontanille am Bass, wechselt unser Kpt. Plasto wieder zurück auf die Gitarre, der Rest bleibt so wie er immer war: Saustark! …Was gibt’s sonst noch Neues?… Am 25. Mai kommt eine neue EP „Fear of a Black Heino“ bei Tapete Records raus, es kommen ein paar Konzerte, ein Festival und als Überraschung im Herbst eine gönnen sich die Sitzenbleiber von Black Heino kleine Tour mit einer tollen Band aus der Oberprima der Rock’n’Roll High School! Stay tuned“ „FEAR OF A BLACK HEINO (VÖ 25.5.) In die aktuellen Debatten um Political Correctness kommt eine Zwischenmeldung von Black Heino: „Fear of a Black Heino“ ist ein kleiner Wink mit dem Zaunpfahl, der sich an die Volksfront von Judäa gleichermaßen wendet wie an die judäische Volksfront. Die Bläckies nehmen’s mit Humor, wo die Selbstkritik der anderen versagt. Frei nach Zeltinger bekennen sie: „Ich bin Assi mit Niwoh, ich les Adorno auf dem Klo“. Die Mittelklasse kriegt wie immer ihr Fett weg und im Zeitalter von Fake-News und Verschwörungstheorien tauchen plötzlich wieder Phantom-U-Boote auf. Sie werden niemals untergehen. Musikalisch ist der kompakte Vierer ein Stück schwarzer Humor, gewandet in dunklem Rock. Im üblichen Versuchsaufbau Gitarre, Bass und Schlagzeug führen die Berliner Beweis, dass deutschsprachiger Rock noch nicht vollends Jacke wie Hose ist.


Bandbeschreibung

Aktuelle Besetzung:
Max Power (Schlagzeug), Kpt. Plasto (Gitarre & Gesang), Yves Fontanille (Bass) Diego Castro (Gitarre & Leadgesang)

Frühere/ gelegenliche Bandmitglieder:
Chris van Chrome (Gitarre), Grinni Stangner (Gitarre), Sigmund v. Moosham (Bass)

Direkt vom Berliner Ballermann kommt BLACK HEINO. Im Zentrum des Lifestyle-Kapitalismus zwischen Kotti, Görli und Schlesi, taten sich drei ewige Fahrschüler aus dem Hamburger Südraum zusammen. Nach eigenen Angaben gehören sie zu den letzten Sitzenbleibern der Hamburger Schule. In der Mauerstadt Berlin holten die Dropouts ihren Abschluss am musikalischen Brettergymnasium nach und bestanden mit Ach und viel Krach.

BLACK HEINO haben ihre Wurzeln im Garagen-Rock der Sechziger und nicht zuletzt im Pub-Rock der Siebziger. Als Kinder der 1980er lernten sie offensichtlich auch, dass Musik einfach eine gute Ablage für schlechte Feelings ist, wenn man nicht weiß, wohin damit. Als musikalische Mauerspechte durchbrechen sie seither die Wall of Sound. Ihr Garagensound frisst sich durch einen dicken Brei glasierter Rockproduktionen, die das Land mit unerträglicher Authentizität, Intimitätsterror und Gefühlsgrütze eingedickt haben. Mit den denkbar einfachsten Mitteln: Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang spielen Black Heino raubeinig statt glattrasiert gegen die musikalische, politische und ökonomische Ästhetik der bundesrepublikanischen Abstiegsgesellschaft an. Bös‘ und bissig, ziehen sie über neoliberalen Lifestyle und „Deutsche Zustände“ her.

Das Debutalbum HELDENTUM UND IDIOTIE wurde von MOSES SCHNEIDER und von TOM SCHWOLL aufgenommen und erscheint im Juli 2016 beim Hamburger Independent-Label TAPETE-RECORDS.

 

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